Das ZIH hat im Rahmen der Förderung von Forschungsbauten 2017 insgesamt zehn Mio. Euro beantragt, um sein HPC-Konzept um spezielle Datenanalyse-Möglichkeiten zu erweitern und alternative Speichertechnologien anzubieten. Dies umfasst eigens für die Datenanalyse ausgerichtete Rechnerknoten und neue Technologien auf dem Gebiet der Permanent-Speicher. Weiterhin wird die notwendige Software-Umgebung zur Verwaltung einer solch komplexen Infrastruktur aufgebaut. Die konzeptionelle Zusammenführung der beiden sehr dynamischen Forschungsbereiche Hochleistungsrechnen und Data Analytics ist eine konsequente Weiterentwicklung des datenintensiven Rechnens, das das ZIH seit der Antragstellung für den ersten Hochleistungsrechner-/Speicherkomplex (HRSK) im Jahr 2004 verfolgt. Bundesweit und speziell auch in Sachsen zielen zahlreiche Projekte, die über viele Wissenschaftsgebiete gestreut sind, auf die Schnittstelle von Hochleistungsrechnen und Datenanalyse – HPC/Data Analytics – ab. Sie ist deshalb nicht nur für die Struktur- und Entwicklungsplanung der TU Dresden von strategischer Bedeutung. Insbesondere werden die Analysekapazitäten des Rechners bundesweit abrufbar sein. Die Antragstellung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. (Kontakt: Michael Kluge, ZIH)