15 europäische Rechenzentren und Betreiber von Forschungsdatenrepositorien, darunter das Jülich Supercomputing Centre (JSC), das Steinbuch Centre for Computing (SCC) und die Max Planck Computing & Data Facility (MPCDF), haben die EUDAT Collaborative Data Infrastructure (EUDAT CDI) gegründet. Mit dem Ziel, eine nachhaltige Perspektive für das Management von Forschungsdaten in Europa zu bieten, dafür eine zuverlässige Dateninfrastruktur zu etablieren und diese langfristig zu betreiben, legt die EUDAT CDI den Grundstein zur European Open Science Cloud (EOSC). Grundlage der Organisation ist eine partnerschaftliche Vereinbarung, die im Horizon 2020 geförderten EUDAT2020-Projekt entwickelt wurde. Weitere Organisationen haben bereits ihr Interesse zum Beitritt erklärt. Die Infrastruktur umfasst neben generischen und multidisziplinären wissenschaftlichen Rechenzentren auch fachspezifische Zentren, z. B. das DKRZ. Die daten-orientierten Dienste Data Sharing, Data Access, Data Storage, Data Preservation, Data Processing und Data Discovery werden von Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen und den Betreibern gemeinsam entworfen und betreut. Auf große multidisziplinäre Forschungseinrichtungen zugeschnittene Dienste gehören ebenso zum Portfolio wie Dienste für kleinere Forschungsgruppen und einzelne Wissenschaftler/-innen. Das JSC betreibt derzeit u. a. die zentrale ­Nutzeridentifikation und allgemeine Dienste zur Synchronisation und zum Austausch von Daten; SCC und MPCDF betreiben Dienste zur Langzeitspeicherung und Archivierung sowie die Zentren- und Service-Registratur. EUDAT CDI unterstützt den Aufbau von Forschungsrepositorien gemäß den Grundsätzen von Open Access. Weitere Informationen: https://www.eudat.eu/eudat-cdi