Mit Euro-Q-Exa nimmt am LRZ der erste europäische Quantencomputer der EuroHPC Joint Undertaking in Deutschland seinen Betrieb auf. Das System verfügt über 54 Qubits und wird bis Ende des Jahres um ein zusätzliches System mit 150 Qubits ergänzt. Beide werden mit dem LRZ-Höchstleistungsrechner verbunden. Die Gesamtkosten von 25 Mio. Euro für Euro-Q-Exa, den Betrieb und die Erweiterung, tragen die EU, das BMFTR sowie das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Euro-Q-Exa ist der zweite hybride Quantencomputer, den das LRZ gemeinsam mit IQM Quantum Computers installiert hat und Forschenden über sein Munich Quantum Portal zur Verfügung stellt. Das System nutzt abstimmbare Koppler sowie High-Fidelity-Gates in Gittertopologie auf Basis der IQM-Radiance-Technologie und ist für die Ausführung groß angelegter Algorithmen optimiert. Aufgrund des dafür notwendigen Arbeitsspeichers lassen sich Funktionsweise und Ergebnisse des Quantencomputers nicht mehr vollständig mit dem SuperMUC-NG simulieren. Rechenzeit für Euro-Q-Exa kann mit einem Kurzkonzept am LRZ beantragt werden. Weitere Informationen: tiny.badw.de/rp53Zn .

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