Das Ende Dezember 2025 abgeschlossene Forschungsprojekt „Datenreduktion für Exascale-Anwendungen in der Fusionsforschung (DaREXA-F)“ hat Verfahren entwickelt, um datenintensive Simulationen in der Fusionsforschung effizienter zu machen. Ziel des vom BMFTR im Scalexa-Programm geförderten Projektes war es, wichtige Simulationsanwendungen im Bereich der Fusionsforschung (insbesondere GENE) durch reduzierte numerische Präzision und Datenkomprimierung zu beschleunigen, ohne die wissenschaftliche Aussagekraft der Simulationen zu beeinträchtigen. Dabei konnten zentrale Simulationsroutinen etwa doppelt so schnell ausgeführt und der Kommunikationsoverhead zwischen Rechenknoten um den Faktor 3 bis 6 reduziert werden. Unterstützt wurde die Umsetzung durch Performancewerkzeuge der FAU. Unter der Leitung der MPCDF arbeiteten in DaREXA-F unter anderem das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, TUM, FAU und ParTEC zusammen. Die entwickelten Methoden sollen künftig auch auf weitere Simulationscodes übertragen werden.