Die Arbeitsgruppe für die Nomenklatur kleiner Himmelskörper der International Astronomical Union (IAU) hat im Juli den Asteroiden (20596) nach Prof. Susanne Pfalzner, einer Astrophysikerin und HPC-Expertin am JSC, benannt. Damit würdigte die IAU ihre Beiträge zur Erforschung der Entstehung und Entwicklung unseres Sonnensystems. Pfalzner leitet das Simulation and Data Lab Astronomy and Astrophysics am JSC und nutzt Hochleistungsrechner für astrophysikalische Simulationen. In zwei veröffentlichten Studien untersuchte ihr Team gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern u. a. wie ein naher Vorbeiflug eines Sterns vor Milliarden von Jahren die Dynamiken am äußeren Rand unseres Sonnensystems beeinflusst haben könnte. Pfalzner ist zudem außerordentliche Professorin an der Universität zu Köln und forscht am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. Der 1999 entdeckte Asteroid (20596) Pfalzner hat einen Durchmesser von etwa 3,55 km und befindet sich im Asteroidengürtel, der sich zwischen den Umlaufbahnen der Planeten Jupiter und Mars erstreckt. Weitere Informationen: go.fzj.de/asteroid-pfalzner .

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