Die „Entwicklung von Modellen zur Simulation von realen Filmkühlbohrungen und Energieeffizienzsteigerung des verwendeten Strömungslösers“ (ENVISION) steht im Fokus eines neuen Projektes, in dem das ZIH und das Institut für Strömungsmechanik an der TU Dresden gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland Flugantriebssysteme verbessern wollen. Die Entwicklung innovativer, instationärer und skalenauflösender Simulationsmethoden soll eine präzisere Vorhersage turbulenter Strömungen ermöglichen und so zu einer effizienteren Auslegung von Triebwerken beitragen. Im Zentrum stehen drei zentrale Anwendungsfelder: die Optimierung des Einlauf-Fan-Systems, die Verbesserung der Vorhersage von Metalltemperaturen in Hochdruckturbinen sowie die Analyse der Interaktion zwischen Triebwerk und Flugzeugstruktur. Durch die GPU-Portierung der Simulationen wird zudem eine deutliche Effizienzsteigerung der Berechnungsverfahren angestrebt. Das von Rolls-Royce Deutschland koordinierte Projekt wird dazu beitragen, Emissionen zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Das Forschungsvorhaben wird seit Januar vom BMWK im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms VII für 42 Monate gefördert.

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