Im Projekt „Advancing Technologies of Very Low Altitude Satellites“ (ATLAS) der Universität Stuttgart nutzen Forschende Simulationen und maschinelles Lernen, um den Betrieb von Satelliten in sehr niedrigen Erdumlaufbahnen zu verbessern. Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen atmosphärischen Gaspartikeln und Satellitenoberflächen genauer zu verstehen. Dazu wurden am HLRS umfangreiche Molekulardynamiksimulationen durchgeführt, deren Ergebnisse für das Training eines KI-Modells zur Vorhersage von Partikelreflexionen verwendet werden. Das Modell wurde in bestehende Simulationsmethoden integriert und ermöglicht präzisere Analysen der Aerodynamik und Belastungen von Satelliten. Die Ergebnisse können dazu beitragen, Satelliten effizienter auszulegen und neue Konzepte zu entwickeln, wie für den Antrieb durch atmosphärische Partikel. Weitere Informationen: hlrs.de/de/news/detail/wie-simulationen-den-satellitenbetrieb-im-niedrigen-erdorbit-verbessern-koennten .

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