Mit den im Projekt StroemungsRaum entwickelten Erweiterungen der Open-Source-Software FEATFLOW können komplexe Strömungssimulationen effizient, aber auch flexibel und robust auf Exascale-Systemen und heterogenen CPU/GPU-Architekturen laufen. So werden größere und detailliertere Berechnungen möglich, etwa für Profilextrusion oder chemische Reaktoren. Durch den Einsatz von Techniken wie Mehrgitterverfahren und Gebietszerlegung, Zeitparallelisierung und Performance Engineering können Skalierbarkeit und Rechenleistung erheblich verbessert werden. Benchmarks zeigen Leistungssteigerungen von bis zu Faktor 10 auf CPUs und Faktor 50 auf GPUs. Nutzende profitieren von kürzeren Laufzeiten, robusteren Simulationen und besserer Auslastung der vorhandenen Rechenressourcen. Über StroemungsRaum fließen die Ergebnisse in eine Simulation-as-a-Service-Lösung ein, die auch ohne HPC-Spezialwissen zugänglich ist. Hierdurch können industrielle Entwicklungs- und Optimierungsprozesse künftig schneller und ressourceneffizienter gestaltet werden. Beteiligt waren TU Dortmund, FAU, FZJ, Universität zu Köln, TU Bergakademie Freiberg und IANUS Simulation. Gefördert wurde das Vorhaben durch das BMFTR in der Förderlinie SCALEXA. Weitere Informationen: stroemungsraum.mathematik.tu-dortmund.de/ .

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